Helsinki - Juli 2016 im Reiseblog

Mein Freund hegte schon lange den Wunsch, einmal in den hohen Norden an die Ostsee zu reisen, also war ich gerne bereit, ihm diesen auch zu gewähren. Eigentlich bin ja mehr ein Anhänger der Wärme und finde es bedauerlich, bei gutem Wetter an einem Meer zu sein, indem ich dann aufgrund zu geringer Luft- oder Wassertemperatur nicht baden kann. Aber einmal pro Jahr kann man das ja trotzdem machen.

 

Bereut habe ich unseren Trip nach Helsinki definitiv nicht. Zugegeben: Das Preisniveau ist hoch, da gibt es nichts in meinem Reiseblog zu beschönigen. Im Besonderen, was Lebensmittel und Besuche im Restaurant angeht. Aber landschaftlich ist es einfach bezaubernd. Wir waren Anfang Juli vor Ort, was bedeutet, dass es fast noch Mittsommer war. Das heißt, es wird nicht gänzlich dunkel und man kann bis abends um elf noch in der Sonne Fahrrad fahren und sich die vielen Höhenpunkte, die die finnische Hauptstadt zu bieten hat, anschauen. Die vielen Kirchen unterschiedlichen Stils sind dafür nur ein Beispiel. Darüber hinaus ist der Hafen, aber vor allem die Seen und das viele Grün im gesamten Stadtgebiet wohltuend und tragen zu einem erholsamen Aufenthalt bei. Was wohl im besonderen Ausmaße für einen Mitteleuropäer gilt, der dichte Besiedlung als normal empfindet.